Unbewusstes

Unbewusstes in Bewusstsein verwandeln

 

Obwohl vielen Menschen das nicht bekannt ist, ist es kein Geheimnis, dass uns Menschen derzeit nur ca. 15 - 18 % von dem, was wirkt, bewusst ist. Auch Sie werden sicher sofort zugeben können, dass dieser niedrige Prozentsatz keineswegs gute Voraussetzungen bietet, wirklich sinnvolle, weise und zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen. Deshalb benenne ich hier einige Gründe und Ursachen dafür, warum das so ist.

 

Bitte vergessen Sie nicht: Es geht nirgendwo auf meiner Webseite um Schuld, Schuldzuweisungen oder Kritik - sondern um das Aufzeigen von Ursachen bestehender Probleme und der Möglichkeiten, die wir alle in uns haben und die uns heute zur Verfügung stehen, diese Probleme zu überwinden, also hinter uns zu lassen durch größere Bewusstheit - also Möglichkeiten deren Nutzung UNS ALLEN beträchtlich weiter helfen wird.

 

Als erstes müssen wir uns darüber klar sein, dass wir in ein Bewusstseinsfeld hinein inkarnieren, das aus den Bewusstseinsenergien aller Menschen besteht; diejenigen, die uns näher stehen und sind, wie die Menschen unserer Familie, unserer Nachbarschaft, unseres Dorfes, unserer Stadt, unseres Landes, unserer Rasse, Religion und unseres Erdteils – beeinflussen uns proportional mehr als diejenigen, die weiter entfernt sind und unterschiedlicher sind. Später beeinflussen uns auch vermehrt die unterschiedlichen Gruppenbewusstseine, angefangen vom Kindergarten und der Schulklasse und Schule, über die Kollegen, Vereinskameraden bis zu denen, mit denen wir ein und denselben religiösen Glauben praktizieren. oder unsere Berufsgruppe, sagen wir z. B. die Schulmediziner; Mercedes-Fahrer unterscheiden sich als Gruppe von den Kia- oder BMW-Fahrern ... und zwar je mehr wir uns mit diesen Gruppen identifizieren. Diese Bewusstseinsfelder beeinflussen uns UNBEWUSST - wir merken nichts davon, aber sie tun es. Auch die Medien wie Radio, Fernsehen, Zeitungen, Internet, unsere Politiker, Lehrer, Bücher die wir lesen, Filme die wir schauen, die gesamte Kultur beeinflussen uns und unsere Sichtweise auf die Welt und ihre Ereignisse und das Leben. Wie durch viele verschiedene Brillen, übereinander getragen, nehmen wir nicht wirklich klar die Tatsachen wahr - sondern eher diverse Meinungen über Tatsachen. Das Problem dabei ist, dass das Universum nicht nach diesen unseren Meinungen funktioniert - sondern ihm eine Höhere Ordnung zugrunde liegt, die wir kennen sollten.

Von unseren durch die vielen Brillen entstandenen Meinungen werden in uns Gefühle ausgelöst, aufgrund derer wir wiederum denken - bzw. umgekehrt, je nach dem um was es geht. So kommt es, dass unsere 'Lösungen' oft die Tendenz haben, uns noch weiter in Probleme hinein zu bringen - was ja auch nicht verwundern kann bei diesem Setting.

 

Wir sollten zugeben, dass wir noch nicht genug über das Leben wissen!

 

Viele ahnen oder fühlen bereits, dass sie so, wie sie derzeit unterwegs sind im Leben - gar nicht sie selbst sind. Daraus entsteht zunehmender Frust - aber kaum jemand kennt den Weg aus der Misere. Kein Wunder, dass wir so schlechte Karten haben, die richtigen, zukunftsfähigen Entscheidungen zu treffen. Was hilft, ist, unser Bewusstsein zu erweitern und zu entwickeln. Dazu braucht es unsere bewusste Bereitschaft zur Veränderung - zu unserer eigenen Veränderung – denn Entwicklung ist immer auch Veränderung; ohne sie ist sie nicht zu haben.

 

Es geht hier also nicht um ein MEHR des BEKANNTEN - sondern um ANDERES.

 

Indem wir beginnen, uns bewusst aus diesen kollektiven Beeinflussungen heraus zu nehmen, haben wir schon viel Raum geschaffen um eine andere Sicht zulassen zu können - und zwar eine Sicht, die mit unserem stimmigen inneren Gefühl übereinstimmt. Indem wir aufhören, uns bequem und tranceartig „berieseln“ zu lassen von den Massenmedien, schaffen wir noch mehr Raum für mögliche Veränderungen. Die wichtigste Veränderung wird möglich, indem wir uns entscheiden, Unliebsames nicht weiter zu verdrängen – sondern ihm ins Auge zu sehen in dem Bewusstsein, dass das, was wir verdrängen sowieso nicht weg ist – sondern dass es uns dann aus dem Unbewussten beeinflusst und steuert. Tun wir den Schritt, immer mit dem aufzuhören, was wir für uns als falsch erkannten, geht es zügig vorwärts.

 

Es ist essentiell, sich auch mit dem Nicht-Erreichten in Einklang zu befinden.

 

Dieser Satz kann uns helfen, davon Abstand zu nehmen, reflexartig bei uns (oder den anderen) die 'Schuld' für einen Fehlschlag zu suchen. Er hilft auch, wenn ein Zwischenziel nicht erreicht wurde, weiter das Hauptziel zu verfolgen und an ihm weiter zu arbeiten. Er zeigt auch, dass es sinnvoll sein kann, bewusst einen Rückschlag in Kauf zu nehmen statt sich kompromisslerisch selbst zu verraten durch übergroße Anpassung um des Erfolges willen. Auf jeden Fall kann er erfolgreich verhindern, dass wir das, was wir nicht erreichten, einfach verdrängen! Stattdessen eröffnet er uns die Möglichkeiten, differenziert an etwas weiter zu arbeiten - vielleicht auf ganz andere Weise, oder auf einer neuen Ebene! Gottvertrauen - dass alles schon seinen Sinn hat, auch wenn man ihn nicht gleich durchschaut bzw. erkennt, wird so möglich - und neue, unerwartete Erkenntnisse, die uns eventuell sogar sehr viel weiter bringen, können sich einstellen!

 

Es macht Sinn, diesen unseren vermutlich bislang eher unbewussten Reflex zur Verdrängung von Unangenehmen zu erkennen und anzuerkennen. Verdrängung kann auch hilfreich sein - z. B. um zu vermeiden, uns von Negativem überwältigen zu lassen. Aber es darf nicht bei dieser Verdrängung bleiben, sondern wir müssen wissen, dass alles Verdrängte, Verborgene, UNBEWUSSTE die Macht hat, uns aus dem Unbewussten zu beeinflussen und zu steuern. Der beste Einstieg, sich mit der Grundlage und Ursache eigener Verdrängungen zu befassen, ist die Erkenntnis und Bearbeitung des von uns allen zu Beginn unseres irdischen Daseins erlittenen TRAUMAS DER GEBURT - denn damals erlebten wir, dass reflexartige Verdrängung unser Überleben sicherte; daher tritt sie später reflexartig (automatisch und unbewusst) auf - und wir gewöhnen uns womöglich schon in der Kindheit daran, Unliebsames einfach 'unter den Teppich zu kehren'. Da wir jedoch nur das ändern und beeinflussen können, was uns bewusst ist - ist die Lösung unseres Traumas der Geburt der beste Schlüssel, um mit unserer Entwicklung unseres Bewusstseins effektiv weiter zu kommen. Unsere perinatalen Erfahrungen, also Erfahrungen um unsere Geburt herum, die wir quasi symbiotisch im Energiefeld der Mutter machten, und die wir als Embryo weder verstehen noch verarbeiten konnten, und deshalb verdrängten, und die die Macht haben, unsere Lebenssicht lebenslang massiv zu färben, ohne dass uns das bewusst wäre - können heute bewusst erkannt und gelöst werden - was für viele heilsam sein wird. (siehe auch: www.urtrauma.de)

 

Tatsächlich nützt es auch wenig, uns über die heutigen Zustände in der Welt aufzuregen – wenn wir begreifen, dass wir selbst in FRÜHEREN LEBEN (INKARNATIONEN) auf vielfältige Art und Weise an deren Entwicklung mit wirkten! Natürlich ohne dass uns (und den anderen) damals bewusst war, wohin uns das führen würde. So, wie wir heute oft noch mit Scheuklappen an den Augen herum laufen und uns einbilden, dass „nur die anderen“ an unserem Unglück Schuld seien – waren wir auch damals, und in sehr vielen Leben bereits, unterwegs, und deshalb nicht wirklich in allen Bereichen einsichtsfähig, wodurch wir auch die Lösung verpassten: Dass wir selbst es in der Hand haben – dass es an uns liegt – und wir mit uns genug zu tun haben, und nicht auf die anderen zu schauen brauchen.

 

Aber nicht nur aus unseren früheren Leben schleppen wir noch Unerledigtes mit uns mit, das unsere Sicht und deshalb auch unsere Reaktionen unbewusst färbt - auch von unseren AHNINNEN & AHNEN (zuvorderst natürlich von unseren Eltern und Großeltern) haben wir so einiges unbewusst ererbt und auch im Zuge unseres Aufwachsens bei ihnen ab geschaut oder auch von ihnen eingebläut bekommen: Inhalte, emotionale Reflexe, Denkweisen, Glaubensmuster und Verhaltensweisen, die uns dann sozusagen als die größte Selbstverständlichkeit der Welt vor kommen – obwohl andere das ganz anders sehen. Alle diese Zusammenhänge sind auch keinesfalls nur negativ – im Gegenteil, machen wir uns die entsprechenden Inhalte unseres unsichtbaren Erbes bewusst, dann werden wir zu „Perlenfischern“ werden, denn mit allem in uns bislang noch Verborgenen - also Unbewussten, sind immer auch positive und wertvolle Erkenntnisse verbunden, zumal es sowieso schon eine sehr große Erleichterung für uns alle darstellt, wenn wir uns der bislang unbewussten Altlasten bewusst werden können, und so wissen, woher Probleme ursächlich kommen. Denn mit jedem Schritt weicht das Gefühl, den Problemen hilflos ausgeliefert zu sein, einer Gewissheit, dass wir es schaffen können, wenn wir nicht aufgeben. Oft haben wir, vermutlich ist uns auch das bislang unbewusst, für unsere Ahninnen und Ahnen Aufgaben übernommen, die wir auf diese Art erkennen und erledigen können - wovon diese wiederum ebenso wie wir profitieren werden.

 

Kein Wunder, dass in der gerade zu Ende gehenden autoritär-patriarchalen Kultur DAS WEIBLICHE zu kurz kam und zu unwichtig genommen wurde, und es so in allen seinen positiven Facetten auch noch nicht bewusst ist und von allen – Männern wie Frauen – bewusst und begeistert gelebt wird! Der Mensch ist jedoch nur ganz = heil, wenn er die Fähigkeiten des Weiblichen wie des Männlichen bewusst zur Verfügung hat, und wenn er seinen Schatten (das Unbewusste, Verdrängte) bewusst integrierte - weshalb es an der Zeit ist, auch diese bislang minder bewerteten und daher unterdrückten weiblichen Fähigkeiten bewusst zu entwickeln, zu würdigen und zu integrieren und zu leben - denn erst sie erlauben uns den sicheren Zugang zu den höheren Bewusstseinsebenen. So werden sie uns bei der Entwicklung unseres Bewusstseins die allergrößten Dienste leisten.

 

Auch die LINKSHÄNDER wurden in dem zu Ende gehenden Patriarchat wegen ihres angeborenen Andersseins meist entweder ausgegrenzt oder mit Macht (Manipulation, und Verführung, und / oder mit Strafe, Liebesentzug, Verhöhnung, Zurückweisung, etc.) zu der Rechtshänder-Norm umerzogen, natürlich in dem Bestreben, den "armen dummen Linkshändern" damit zu helfen ... was jedoch für viele Linkshänder ein dramatischer Eingriff in die Gehirnabläufe darstellte, der nicht ohne seelische und körperliche Langzeit-Folgen bleiben konnte. Ihr Anderssein nicht nur zu respektieren, sondern es als eine Vorausschau auf potentielle Fähigkeiten, die in allen Menschen latent angelegt sind, zu begreifen, ist der Weg, der aus dieser Fehleinschätzung angeboren anderer Fähigkeiten heraus führen wird.

 

Unsere Erziehung zur Anpassung – die durch unsere eigenen reflexartig entstehenden und zum Teil unbewussten latenten, archetypischen Ängste vor einem Ausschluss aus der menschlichen Gemeinschaft massiv gefördert und erst möglich wurde, und die wir wahrscheinlich alle schon in früheren Inkarnationen erlebten und deshalb noch unbewusst in uns tragen, hat oft dazu geführt, dass wir lernten, uns zu identifizieren mit dem, was uns als besser und richtiger erschien oder dargestellt oder abgefordert wurde. Nicht nur viele Linkshänder glaubten so, dass sie als Pseudo-Rechtshänder besser durchs Leben kämen – sondern auch alle anderen lernten früh, sich mit dem oder den Richtigen zu identifizieren – und merkten so nicht, dass, mit was immer ein Mensch sich identifiziert – er sich davon selbst abhängig macht! Da Erziehung früher wie heute leider noch oft mit Macht und Strafe, Bedrohung und Liebesentzug vonstatten ging, lernten viele von uns, und oft schon früh, den unbewussten Reflex der IDENTIFIKATION mit dem Aggressor – d. h. dass sie sich aus existentieller Angst reflexartig gezwungen sahen, sich sozusagen „unter die Fittiche derjenigen, die sie bedrohten“ zu flüchten - in der unbewussten und leider stets irrigen Annahme oder Hoffnung, so durch deren Macht beschützt zu sein. Hat man in früher Kindheit solche unbewussten Reflexe gelernt und abgespeichert, und hat man schon einen Teil seines Lebens unter diesen Voraussetzungen (erfolgreich!) gelebt, dann ist es natürlich schwer, überhaupt noch selbst dahinter zu kommen, was mit einem los ist – und es braucht solche Anstöße von außen, wie ich sie heute geben kann und hier gebe – um mehr Klarheit über sich selbst und seine UNBEWUSSTEN Reflexe zu gewinnen, und woher sie kommen. Denn:

 

Nur was uns bewusst ist können wir auch ändern.

 

Haben wir einmal den Schritt getan und anerkannt, dass wir diesem Wirken aus dem Unbewussten derzeit noch sehr ausgeliefert sind, und wollen wir das bewusst ändern - und wir sollten wissen, dass uns niemand diesen Schritt je wird abnehmen können, egal wie viele Inkarnationen noch folgen werden - dann haben wir auch genügend Motivation, uns, wann immer Konflikte unser Leben beschweren - selbst an diese Klärungsarbeit zu machen! Auf diese Weise nimmt auch unser den meisten ebenfalls noch unbewusster Reflex, Fehler lieber bei anderen zu sehen und zu bekämpfen, statt bei uns selbst - ab = wir können unsere PROJEKTIONEN zu uns zurück holen und die Probleme bei uns selbst lösen.

 

Das Unbewusste ist jetzt wirklich ein Gebiet, das Wissenschaftler

und wir selbst mit Bewusstheit untersuchen und verstehen können.

Anaïs Nin

 

  • Indem uns heute alle Möglichkeiten zur Verfügung stehen, solche notwendige Klärungsarbeit selbst zu leisten, sind wir auch beschützt davor, wieder in irgend welche Abhängigkeiten von anderen zu geraten. DAS sollte uns jede Mühe wert sein.

Bewusstheit

über Reinkarnation, Ahninnen- & Ahnenerbe, Trauma der Geburt, Das Weibliche, Linkshänder, Identifikation und Projektion -

schafft Treue zum Höheren Selbst.

müssen nicht hintereinander abgearbeitet werden; es kann auch sein, dass nicht alle Themen für Sie in diesem Leben zur Klärung anstehen. Das heraus zu finden bleibt Ihnen überlassen. Unsere heutige Lebenssituation bringt die Herausforderungen, diejenigen Themen, die noch der Klärung bedürfen, zu entdecken, um durch Bearbeitung eine Transformation unseres Bewusstseins zu erreichen und gemachte Erkenntnisse sofort um zu setzen, wodurch wir neue neuronale Vernetzungen etablieren und abspeichern. Es geht hier also nicht um theoretisches Wissen, an das wir uns bei Gelegenheit erinnern, sondern um durch eigenes TUN erreichte Entwicklung dadurch, dass Altes, Überkommenes endgültig verstanden und dann auch losgelassen und entsorgt ist. Auf diese Weise wird unser höheres Selbst frei von den Überlagerungen und dadurch immer wesentlicher in unserem Leben.

 

Wir haben die Freiheit, wann immer in unsrem alltäglichen Leben Konflikte auftauchen, uns nach innen zu wenden und zu fragen, mit welchem der oben genannten Themen diese Konflikte in Zusammenhang stehen - und das Thema dann zu bearbeiten.

 

Besonders hilfreich, sinnvoll und effektiv ist es, Ursachen und Hintergründe mit Hilfe von Meditationen, Trancen bzw. geführten Rückführungen, wie sie auch auf CDs heute verfügbar sind, selbst zu ergründen - um das so Entdeckte dann zudem mit eigenen Aufstellungen auch selbst zu bearbeiten und zu lösen. Auf diese Weise schützen wir uns selbst davor, uns nicht wieder in irgend welche neuen Identifikationen zu verstricken, was erfolgreich verhindert, wieder von irgend wem oder irgend etwas abhängig zu werden.

© Ursula Hundemer, 2017